Foren geben Tipps für die Zubereitung des wahren Espresso

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Der Genuss eines zartbitter duftenden Espressos kennen wir alle, aber wer sich nicht speziell mit Duftnoten und Temperaturen auskennt, mit denen ein Kaffee zum Hochgenuss gebrüht wird, kann nicht erahnen dass es beim Kaffee mindestens ebenso viele Varianten und Nuancen gibt, wie man dies vom Weintrinken her kennt. Klar ist, dass sowohl die Herkunft der Kaffeebohne, als auch die Verfahrensweise beim Rösten von entscheidender Bedeutung ist, wie ein Kaffee schmeckt. Mehr noch: Vergleichbar mit einem Wein, muss auch die Kaffeebohne richtig transportiert und gelagert werden. Sie braucht Luft, aber kein Licht und nur frisch gemahlen wird sie ihre Eigenschaften behalten können. Auch wenn unter den zahlreichen Bohnen die im Handel erhältlich sind, viele gute Sorten auch in tieferen Preissegmenten zu finden sind, ist der Preis beim Kaffee ein deutliches Indiz dafür ob es sich um eine edle Fertigung handelt, oder ob die Ware in Masse produziert und verarbeitet wurde. Kaffee ist nämlich - ähnlich wie Reis oder Rohöl - ein Welthandelsgut, dessen Grundpreis an der Börse ausgehandelt wird. Die spätere Veredelung ist es, die aber letztlich den Preis ausmacht.

Damit ist der Kaffee aber noch längst nicht gebrüht. Und er führt immer wieder zu Diskussionen, der Kampf um den wahren Espresso. News Blogs und Foren geben Tipps für die ideale Zubereitung. Dabei erfährt man, dass nicht nur die eingangs erwähnten Qualitätskriterien maßgeblich sind, sondern wie der Espresso letztlich zubereitet wird. Wer schon mal in das Innere von einem Espressoautomat (espresso machine) geschaut hat, sieht darin eine komplizierte Konstruktion, bei der das Pulver einmal fein, einmal grob gemahlen wird, die Temperatur zum brühen geregelt und zuletzt durch eine Vorbrühung dem Espresso das gewisse Etwas verliehen wird. Ganz besonders in Italien bestehen hier ganz eigene Regeln, wie ein Espresso auszusehen hat, welche Eigenschaften der Schaum haben muss, welche Temperatur die richtige ist und auch die Beschaffenheit der Espresso Tassen gibt wenig Diskussionen her. Es ist deshalb für unsereiner von unvorstellbarem Wert, sich Infos und News in Foren und Blogs zu erhaschen, die man zuweilen nur vom Hörensagen her kennt. Tatsächlich hat sich in Italien aber eine vereinfachte Form des Espresso kochen durchgesetzt: In der so genannten „Caffetiera“ wird das Wasser in den unteren Behälter eingefüllt und beim Aufkochen durch den Filter, in den oberen aufgeschraubten Behälter getrieben, in dem sich das Kaffeepulver – natürlich frisch in der Kaffeemühle (coffee grinder) gemahlen – befindet. Durch das Ventil am unteren Gefäß entweicht der Dampf, der durch ein unverwechselbares Zischen einen feinen Duft im Raum versprüht. Doch die Espressoautomat Industrie lässt nicht davon ab, mit teilweise riesigen Maschinen den Gegenbeweis anzutreten, dass der einzig wahre Espresso nur die ihrige Maschine produzieren kann. Tatsächlich sprudeln entsprechend lecker duftende Brühen aus den Apparaten und werden in zahlreichen Straßenkaffees angeboten.

Foren geben Tipps für die Zubereitung des wahren Espresso und raten dabei zur Verwendung einer Kaffeemühle, aber auch der Espressoautomat kommt gut weg. Eine endgültige Antwort werden wir vielleicht nie bekommen, welches nun der wahre Espresso ist. Ob aus der Maschine, oder ob doch aus der „Caffetiera“ zu kommen hat, wird unter den Kaffeegenießern wohl ein ewiger Kampf bleiben. So wird der Zubereitung wohl auch in Zukunft in Bnews logs und Foren viel Aufmerksamkeit zukommen.